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20. März 2012AG Strategische Öffentlichkeitsarbeit

Zusammenfassung des Treffens

Thema dieser Runde war die Online-Kommunikation. Dazu stellte Nikolas zunächst vor, auf welchen Kanälen im Internet DIE LNKE Berlin aktuell aktiv ist.

Im Zentrum steht die Homepage des Landesverbandes, darüber hinaus ist DIE LINKE Berlin bei facebook und twitter mit einemeigenen Profil aktiv und stellt in unregelmäßigen Abständen selbstproduzierte Filmchen auf einem eigenen youtube-kanal (http://www.youtube.com/user/dielinkebln) ein.

Bei Facebook (http://www.facebook.com/DIELINKE.Berlin) und twitter (http://twitter.com/#!/dielinkeberlin) sind wir als LINKE erst seit dem Wahlkampf 2011 aktiv. Daran gemessen ist die bisherige Entwicklung bei Freundes- und Followerzahlen ganz ordentlich, aber auch noch deutlich ausbaubar.

In seinem Inputbeitrag geht Nikolas auf die Besonderheiten der Kommunikation im Netz ein, die in Form und Stil, wenn sie denn attraktiv sein soll, dialogorientiert, mit Beteiligungs- und Feedbackmöglichkeiten versehen sein sollte. Besonders in den Sozialen Medien werden sowohl formal (Text- , Text/Bild-, Filmbeiträge, kommentierte Medienmeldungen), wie inhaltlich (von Pressemitteilungen über aktuelle Themen bis hin zu mal was Leichtem) unterschiedliche Meldungen gepostet. Damit ist nicht nur ein entsprechender Arbeitsaufwand verbunden, sondern erfordert auch von denjenigen die für uns diese Profile betreiben ein entsprechendes Verantwortungs- und Fingerspitzengefühl. Sowohl was die Auswahl der Inhalte wie auch den Umgang mit Reaktionen betrifft.

Neben den Internetseiten und den Profilen des Landesverbandes gibt es weitere Internetseiten der Bezirksverbände und als Unterseiten des Landeshomepage solche von Arbeits- und Interessengemeinschaften, sowie die Webseiten der Fraktionen in AHB und BVV`s. Auch in den sozialen Netzwerken betreiben Bezirksverbände, BVV-Fraktionen, Arbeitsgemeinschaften eigene Profile. Hinzu kommen Abgeordnete und aktive Mitglieder. Während es bei den Internetseiten zumindest technisch Verbindungen und somit einen gewissen Austausch zwischen den Seiten gibt, laufen die Profile größtenteils nebeneinander und der Austausch findet eher zufällig statt.

Wie auch die Diskussion zeigte, sollte daher als Konsequenz aus dem bisherigen Zustand, wie auch als Voraussetzung um die vorhandenen Potentiale besser auszuschöpfen an erster Stelle die Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure der LINKEN im Netz verbessert werden. Ziel ist es dabei besser die gesamte Breite der LINKEN in Berlin abzubilden, durch Zusammenarbeit auch die zusätzlichen Belastungen für Einzelne im Rahmen zu halten und schlussendlich die Kommunikation für DIE LINKE Berlin in diesem Bereich auf eine gemeinsam zu verabredende und damit auch legitimierte Grundlage zu stellen.

Konkret bedeutet das, dafür die entsprechenden internen Strukturen zu schaffen. Eine sinnvolle Option besteht darin, auf Landesebene perspektivisch eine Internetredaktion zu bilden, die mit den Verantwortlichen bzw. ggf. Internetredaktionen in den Bezirksverbänden zusammenarbeitet. Zu berücksichtigen ist dabei, einerseits die Breite und Tiefe der Berliner Linken abzubilden, andererseits das Ziel zeitnaher und konsistenter Kommunikation nicht außer Acht zu lassen.

Dieser Prozess sollte nach Möglichkeit bereits im Rahmen der Kampagne für das Volksbegehren Energietisch angeschoben werden, bspw. in dem die Bezirksverbände gebeten werden, Verantwortliche für Onlinekommunikation, so nicht schon vorhanden, zu benennen.

Mit diesen sollten dann entsprechende Verabredungen über die Onlinekampagne getroffen werden, bspw. das Beleben des früheren Wahlkampfblogs zu einem Kampagnenblog.

Die AG unterstützt darüber hinaus den bereits in Umsetzung befindlichen Vorschlag, keine Extra-Kampagnenseite aufzubauen, sondern eine Themenseite zum Volksbegehren auf der Landesseite einzurichten.