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26. März 2012AG Strategische Öffentlichkeitsarbeit

Zusammenfassung des Treffens

Bei diesem Treffen wurde der Faden der Diskussion zu den Printmedien der Partei erneut aufgenommen. Ausgangspunkt war die gemeinsame Bestandsaufnahme, die wir auf dem Treffen am 29.2. vorgenommen hatten, der sich eine Diskussion auf dem Linkspad sowie mit verschiedenen Beiträgen über die Mailingliste angeschlossen hatte.

Konsens:

  1. Unumstritten war dabei, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Zeitungen im Landesverband Berlin verbessert werden muss. Dafür wollen wir eine gemeinsame Plattform/Datenbank (über die technische Lösung muss noch gesprochen werden), in der Bilder, Grafiken oder Artikel untereinander zur Verfügung gestellt werden können.
  2. Desweiteren war es Konsens, dass wir ein Bildungsangebot zur Professionalisierung der Redaktionsarbeit für die Akteure im Landesverband unterbreiten sollten.

Diskussion:

Zur Diskussion standen zwei verschiedene Varianten für ein Printkonzept, wobei beide in ihren Zielstellungen auch wesentliche Übereinstimmungen aufweisen, nämlich eine Stärkung der Wiedererkennbarkeit durch mehr Gemeinsamkeit im Erscheinungsbild und eine bessere Verbindung bezirklicher, landes- und bundespolitscher Inhalte.

Variante 1: Eine Zeitung für Alle.

Die Grundidee hierzu stellte Kathi Seefeld vor. Ausgehend davon, dass es in den nächsten Jahren eher schwieriger als leichter wird, unsere Positionen über die etablierte Medienlandschaft zu transportieren, lautet der Vorschlag eine gemeinsame Zeitung zu produzieren, die sich vor allem an interessierte Berlinerinnen und Berliner wendet. In dieser Zeitung wären neben gemeinsamen Teilen mit bundes- und landespolitischen Themen auch Seiten für bezirkliche Beiträge gesichert, die durch die bisherigen Redaktionen bereitgestellt werden und auf denen auch erfolgreiche Elemente aus den bisherigen Bezirkszeitungen fortgeführt werden könnten. Das bedeutet, dass die Zeitung, wie bereits die Wahlzeitung 2011 in 12 verschiedenen Bezirksausgaben produziert werden würde.

Wichtige Informationen aus den Bezirkszeitungen, die sich hauptsächlich an die eigene Mitgliedschaft richten könnten auf Informationsblättern, die entweder bei der Verteilung beigelegt oder auch extra vertrieben werden, zusammengefasst werden.

Variante 2:

Ruben Lehnert ging in seinem Plädoyer für den Erhalt (und die Weiterentwicklung) der Bezirkszeitungen von der verhältnismäßig hohen Identifikation der Mitgliedschaft mit „ihren“ Zeitungen aus, die erhalten und genutzt werden sollte. In dieser Variante sollte zwischen den Bezirkszeitungen die Übereinkunft hergestellt werden, Raum/Seiten für landes- und bundespolitische Beiträge zur Verfügung zu stellen und so die von allen als wenig glücklich empfundene Lösung mit der eingehefteten BerlinInfo zu ersetzen. Zudem wäre zu überlegen, ob sich die Bezirkszeitungen auf gemeinsame Grundelemente der Gestaltung verständigen, um das gemeinsame Erscheinungsbild zu stärken. Mit Blick auf den Auftrag der AG, der Basiskonferenz einen Vorschlag für ein künftiges Printkonzept zur Diskussion zu unterbreiten verständigte sich die Anwesenden darauf, auf der Basiskonferenz beide Varianten vorzustellen.

Für die Variante 1 übernehmen das Kathi Seefeld, Sandra Kaliga, Daniel Bartsch und Franziska Laskowski

Für die Variante 2: Ruben Lehnert, Daniel Wittmer, Grace Irazoque und Carolin Behrenwald

Beide Gruppen werden gebeten ihre Konzepte insbesondere mit Blick auf folgende Punkte zu präsentieren:

  • Vorteile/ Nachteile beim Vertrieb
  • Auswirkungen auf Identifikation und Beteiligung der Mitgliedschaft
  • welche Zielgruppen wollen und können wir mit dem Konzept ansprechen
  • worin sehen wir die Vorteile (den „Mehrwert“) zum bisherigen Zustand
  • wie wirkt sich das Konzept auf die Wiedererkennbarkeit/ die gemeinsame Wahrnehmung der LINKEN aus
  • wie ordnet sich der Vorschlag im Verhältnis zu anderen LINKEN-Publikationen ein