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27. Februar 2012

Zusammenfassung der Sitzung vom 22.2.2012

Die AG diskutiert dieses Mal über die Kommunikation der Partei mit der Öffentlichkeit. Grundlage für die Diskussion bildet das Medienkonzept der Thüringer LINKEN, das eingangs vorgestellt wird.

Im diesem werden einerseits die verschiedenen Medien der Thüringer LINKEN in einem gemeinsamen Informationsportal zusammengefasst und anderseits dafür gesorgt, dass die einzelnen Meldungen über die Gesamtheit der zur Verfügung stehenden Informationskanäle verbreitet werden. Dabei legen die Thüringer GenossInnen einen besonderen Schwerpunkt auf die Online-Kommunikation und deren verschiedene Möglichkeiten, von Livestream-Angeboten, über Informationsdienst twitter bis hin zu Angeboten in sozialen Netzwerken.
In der anschließenden Diskussion wird eingeschätzt, dass dieses Konzept nur bedingt als Vorbild für die Weiterentwicklung unserer Öffentlichkeitsarbeit taugt. Zum einen, weil bestimmte Ideen faktisch auch bei uns schon Anwendung finden. So birgt die Homepage der Landespartei bereits über das Potential, zu einem Portal ausgebaut zu werden, über das man zu allen weiteren Online-Angeboten der Berliner LINKEN findet. Zum anderen wird angezweifelt, ob die bloße Vervielfältigung der Nachrichten über die verschiedenen Kanäle ausreichend und auch sinnvoll ist, da diese jeweils auch eigene Darstellungsformen haben. Nichts desto trotz wird sich die AG in einem gesonderten Punkt nochmals mit der Verbesserung der Online-Kommunikation befassen.
In der Debatte wurden weitere Fragen aufgeworfen, auf die wir Antworten geben wollen:

  • Wissen wir immer, mit welchen Medien wir welche Zielgruppen erreichen wollen und wie setzen wir das im Einzelnen um?
  • Vor dem Hintergrund, dass unsere Medienarbeit in Berlin unstrukturiert wirkt und damit auch intransparent für die Beteiligten ist, ergibt sich die Frage nach einer erkennbar gemeinsamen Struktur, in der auch die Funktionen der einzelnen Medien bestimmt sind
  • Brauchen wir ggf. eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeits-AG, die Themen bestimmt, die wir längerfristig vorbereitet und über einen gewissen Zeitraum hinweg als Gesamtpartei ins Zentrum unserer Öffentlichkeitsarbeit stellen und zu denen entsprechende Kommunikationsformen entwickeln werden?
  • Was wissen wir über die Vertriebswege unserer Medien, wen erreichen diese und welche Eigenfunktionen verbinden sich mit dem Vertrieb unter Umständen? (Bspw. Steck- und Verteilaktivitäten, Gewinnung von Multiplikatoren)


Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen wird vorgeschlagen, dass die AG gemeinsam ein Kommunikationskonzept für die Beteiligung der LINKEN an der Kampagne für das Volksbegehren des Energietischs ausarbeitet und anhand dessen Probleme wie auch Ideen im Ausarbeitungs- und Umsetzungsprozess analysiert.

Ein erster Entwurf zur Planung wird von Carsten Schatz vorgelegt und auf Linkspad ( Kennwort test123) hinterlegt und zur weiteren gemeinsamen Bearbeitung freigegeben. Dieser soll für das Treffen am 15. März die Grundlage für die weitere Arbeit bilden.
Kontrovers wurde in der AG die Frage diskutiert, ob es sinnvoll sei, insbesondere im Printbereich die verschieden Zeitungen in einem gemeinsamen Mantel zusammenzufassen.

Vereinbarung:

Über diese Frage wird auf dem kommenden Treffen am 29.Februar weiter diskutiert werden, auf dem die Printmedien der Partei im Zentrum stehen. Dieses Treffen wird gemeinsam von Daniel Bartsch, Ruben Lehnert und Thomas Barthel vorbereitet.

f.d.R. Thomas Barthel