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24. Januar 2012Arbeitsgruppe nimmt Arbeit auf

Das soziale Berlin 2030 - ein neues Leitbild für Berlin

Ende November 2011 hat der  Landesparteitag die Berliner Wahlen ausgewertet und erste Konsequenzen gezogen. Unter anderem hat er beschlossen, in den nächsten Jahren ein Leitbild das soziale Berlin weiter zu entwickeln. Wörtlich heißt es in dem Beschluss:
"Nach zehn Jahren Regierungsbeteiligung gilt es für die Berliner LINKE, sich schnell und geordnet auf die Oppositionsrolle einzustellen und diese auch strategisch zu bestimmen. Es wird in den nächsten Jahren nicht nur darum gehen, Erreichtes aus den vergangenen Jahren zu verteidigen und Angriffe gegen soziale und demokratische Errungenschaften aus der gemeinsamen Regierungszeit mit der SPD abzuwehren. Es wird auch darum gehen, im stadtpolitischen Diskurs um die Hegemonie des Sozialen zu kämpfen. Zu dieser Arbeit gehört die Weiterarbeit an einem Gesamtentwurf für das soziale Berlin, für eine alternative Metropolenpolitik. Berlin ist heute eine europäische Hauptstadt, in der Räume für Kreativität und alternative Lebensentwürfe existieren, in der gesellschaftliche Teilhabe weniger als anderswo vom Geldbeutel abhängt. Berlin ist eine junge Stadt, in der Kinder keine Randerscheinung sind. Berlin lebt von Wissenschaft und Kultur und von seiner Vielfalt der Kieze, von der Durchmischung der sozialen Schichten, von den Eingewanderten und den Alteingesessenen. Berlin ist anders als andere Metropolen – und gerade deshalb attraktiv. Wir wollen dieses Besondere Berlins weiterdenken und ein alternatives Modell einer modernen Metropole entwickeln." Mehr

Dazu hat der Landesparteitag eine Arbeitgruppe berufen, die aus VertreterInnen aus dem Landesvorstand, der Fraktion, den Bezirken, den Zusammenschlüssen und weiteren Interessierten besteht. Sie hat jetzt ihre Arbeit aufgenommen