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20. November 2015Podiumsdiskussion

Braucht Antifaschismus DIE LINKE?

Zwischen Willkommenskultur und klassischer antifaschistischer Arbeit! Die AFD verzeichnet enorm steigende Mitgliederzahlen, der rechte Mob tobt auf deutschen Straßen und Übergriffe auf Geflüchtete sind an der Tagesordnung. Gleichzeitig stoßen Helfende in Flüchtlingsinitiativen und Antifaschist_innen an ihre Grenzen. Zwischen ehrenamtlichen Engagement und antirassistischer Arbeit scheint die Linke als Bewegung derzeit etwas überfordert zu sein. In vielen Bereichen kann oft nur reagiert werden, anstatt wirklich strategisch zu handeln. Das ist so in Dresden und in Berlin – hier auch besonders in den Randgebieten.

Antifaschismus hat Wurzeln und eine tiefe Begründung, das heißt Gedenkarbeit und Lernen aus der Vergangenheit, für eine Welt ohne Rassismus, Krieg und Faschismus. Damals wie heute muss dem rassistischen Mob auf der Straße der Raum genommen werden und der geistigen Brandstiftung politisch und auf allen Ebenen etwas entgegen gesetzt werden.

Wer bei der Podiumsdiskussion im November nicht dabei sein konnte, kann sich hier die Positionen nachträglich anhören.

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Wir sehen die Veranstaltung als gelungenen Auftakt der neuen Sprecher*innenbesetzung und werden voraussichtlich im März mit der nächsten Veranstaltung zum Thema »AfD« aufwarten. Bis dahin erwartet euch ein Flyer gegen Vorurteile über Geflüchtete als PDF.