Die Partei DIE LINKE hat mit der Debatte um ihr Grundsatzprogramm begonnen, das sie im Herbst 2011 beschließen will. In ersten Stellungnahmen zum Entwurf ist sowohl von »großen Fortschritten« und »einem politischen Text mit weltanschaulicher Dimension« die Rede als auch von »Einseitigkeit«, »Schwarz-Weiß-Malerei« und »unbefriedigender Zukunftsorientiertheit«. Schon daraus wird sichtbar, dass eine breite und gründliche Programmdebatte spannend werden kann. Und nötig ist sie wohl auch.

Verspätet begann heute die Regionalkonferenz der Landesverbände Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zur Diskussion des Porgrammentwurfs in der Rostocker Stadthalle. Denn es mussten noch Stühle in den Raum getragen werden, der Andrang überstieg die Erwartungen. Lebendig, kontrovers, nachdenklich, offen mehr
Beitrag auf der Rostocker Regionalkonferenz zum Programmentwurf der LINKENmehr
Stichpunkte zu einer Positionsbestimmungmehr
Beitrag zur Regionalkonferenz der LINKEN zur Programmdebatte Rostockmehr
Beitrag zum Podium »Zwischen guter Arbeit und bedingungslosem Grundeinkommen - der tiefgreifende Wandel der Arbeitsgesellschaft« mehr
Nach einem einführenden Überblick über die friedenspolitischen Forderungen, die in den Programmentwurf Eingang finden sollten durch Hartmut Ring folgten zwei Impulsreferate durch Norman Paech und Wolfgang Gehrckemehr
Bernd Ihme hat im Juni-Disput über »Streit« geschrieben; wir sollen ihn »als Gewinn« ansehen. Aber wir wissen auch, dass im Streiten ebenso ein enormes destruktives Potential enthalten istmehr
persönlicher Bericht von der Diskussionsveranstaltung im Rathaus Charlottenburg mehr
Bericht im Auftrag des Bezirksvorstandes mehr
Der Programmentwurf nimmt eine einengende Definition des Arbeitsbegriffs auf die Lohnarbeit vor. Arbeit umfasst allerdings mehr als nur entlohnte Tätigkeiten. Weniger als die Hälfte der derzeit in der Bundesrepublik verrichteten Arbeitsstunden fallen im Bereich der Lohnarbeit an. Das Gros der Arbeit wird vielmehr an anderen Stellen verrichtetmehr