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landesinfo | Ausgabe November 2002, Seite 1

Vermögensteuer: Kanzler Schröder lässt die Großen laufen

Schröder hält nichts von neuen Überlegungen zur Besteuerung von Erbschaft und Vermögen, erklärt Bundesgeschäftsführer Uwe Hiksch in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Damit zeigt Schröder einmal mehr, wessen Geistes Kanzler er ist, von Steuergerechtigkeit weit und breit keine Spur.

Es ist der falsche Weg, die Superreichen und Hochvermögenden aus ihrer Verpflichtung für das Gemeinwesen zu entlassen, dies bekommt Kanzler Schröder mittlerweile selbst von Millionären gesagt.

Es ist der falsche Weg, stattdessen der Mehrheit des Volkes nur noch tiefer in die Taschen zu langen. Es ist der falsche Weg, auf Milliarden Euro zu verzichten und so den sozialen Frieden in der BRD nachhaltig zu gefährden. Für Millionen Wähler war es der falsche Weg sich auf die Versprechen des Kanzlers zu verlassen und zu glauben, dass Lasten in diesem Land gerecht verteilt werden.

Die PDS fordert als einzige bundesdeutsche Partei seit langem und nachhaltig die Wiedereinführung der Vermögensteuer. Wir fordern Kanzler Schröder auf, nicht taub zu sein für Kritik, die ihm gerechter Weise entgegenschlägt und endlich das Geld auch dort zu holen, wo es offensichtlich zuhauf liegt – bei denen, die es mehr als dicke haben.