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landesinfo | Ausgabe August 2004, Seite 1

Gedenken an Werner Seelenbinder

Am 2. August jährte sich der Geburtstag von Werner Seelenbinder zum 100. Mal. Er war mehrfacher Deutscher Meister im Ringen und nahm an den olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin teil. Und er kämpfte in der Widerstandsgruppe Robert Uhrig gegen den Faschismus. Im Februar 1942 wurde er verhaftet und blieb trotz seines zweieinhalbjährigen Martyriums in den Folterkellern der Gestapo ungebrochen. Am 5. September 1944 wurde er zum Tode verurteilt und am 24. Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet. Daran erinnerten Antifaschistinnen und Antifaschisten, Sportlerinnen und Sportler auf einer Gedenkkundgebung am Grab Werner Seelenbinders im Stadion Neukölln.

Auch die diesjährige Friedens-Fahrradtour am 5. September, zu der ebenfalls die PDS einlädt, gilt seinem Wirken in Berlin – als Sportler und im Widerstand.