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BerlinInfo | Ausgabe Oktober 2005, Seite 2

Charité und Vivantes kooperieren

Ab Januar 2006 können sich benachbarte Grundstückseigner eine 60- oder 120-Liter-Mülltonne teilen, um Gebühren zu sparen. Damit greift die BSR eine Anregung von Linkspartei.PDS-Wirtschaftssenator Harald Wolf auf. Wolf zufolge lassen sich transparente Kalkulation und umweltgerechte Müllentsorgung verbinden. Anlass für die Neuregelung waren die seit Anfang 2005 geltenden Tarifen der BSR für die Hausmüllentsorgung, in deren Folge die Gebühren für die Abfuhr der kleinsten Tonne stärker anstiegen als bei größeren Tonnen.

Die Linkspartei.PDS Fraktion im Abgeordnetenhaus hat sich für ein Moratorium des geplanten Palastabrisses ausgesprochen. Angesichts der neuen Machbarkeitsstudie zur Errichtung des Humboldtforums im Gewand des alten Stadtschlosses seien vorhandene Zweifel eher verstärkt als beseitigt worden. Die Berlinerinnen und Berliner hätten ein Recht darauf zu erfahren, was angesichts bestehender Pläne auf das Haushaltnotlageland zukommen könne. Auch alternative Lösungen seien zu prüfen.

Die beiden landeseigenen Unternehmen Charité und Vivantes haben sich auf eine enge Kooperation verständigt. Unternehmensleitungen und die zuständigen Senatoren der Linkspartei.PDS Thomas Flierl und Heidi Knake-Werner verständigten sich u.a. darauf, dass Berliner Medizinstudenten künftig ihre ärztliche Ausbildung im Praktischen Jahr an einer Berliner Vivantes-Klinik absolvieren können. Charité-Vorstand und Vivantes-Geschäftsführung vereinbarten die Ausarbeitung gemeinsamer, einheitlicher Behandlungsstrategien, die Grundlage einer institutionellen Zusammenarbeit sein sollen.