Stefan Liebich, PDS-Landesvorsitzender, erklärt:
Am 11. September 2001 wurden in New York und Washington Terroranschläge bislang ungeahnten Ausmaßes verübt. Dabei kamen mindestens 3.000 Menschen um. Dieser Massenmord wurde weltweit geächtet. Die PDS lehnt Terror ab, erst Recht als Mittel vermeintlicher Politik. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der Opfer.
Der 11. September ist aber kein eindimensionales Gedenk-Datum. 1973 begann an diesem Tag ein Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Allende-Regierung in Chile. Die Toten, Gefolterten und Verschwundenen sind bis heute ungezählt, der Militär-Terror ist noch immer ungesühnt.
Deshalb dürfen die Anschläge vom 11. 9. 2001 in den USA nicht die Ereignisse in Chile 1973 überdecken, verdrängen. Beides gehört ins Weltgedächtnis und muss darum wachgehalten bleiben.
Axel Hildebrand,
Pressesprecher