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7. Dezember 2004 PDS-Fraktion im Abgeordentenhaus

Arbeit der Stadtteilzentren für weitere drei Jahren gesichert

Die sozialpolitische Sprecherin Steffi Schulze erklärt:

Die Arbeit der Stadtteilzentren in Berlin ist erneut für drei Jahre gesichert worden. Für die wichtigen sozialen Infrastruktureinrichtungen stellt das Land Berlin ab Januar 2005 pro Jahr 3.441.000 Euro zur Verfügung. Neu im Vertrag geregelt ist, dass die Idee zur Förderung der Selbsthilfe nunmehr unter dem Dach des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin umgesetzt wird. Der von Senatorin Heidi Knake-Werner dem Parlament vorgelegte dritte Stadtteilzentrenvertrag wurde dazu im Ausschuss für Gesundheit und Soziales mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis genommen.

Erstmals bildet der Sozialstrukturatlas Berlin 2003 die Grundlage für ein Modell der Finanzierung der Arbeit der Stadtteilzentren, welches sozialstrukturelle Entwicklungen in den Bezirken berücksichtigt. Danach erhält jeder Bezirk für sein Stadteilzentrum eine Mindestausstattung. 30 Prozent der zur Verfügung stehenden Finanzmittel werden dorthin verteilt, wo besondere Problemlagen erkannt wurden.

Ziel der PDS ist, künftig auch andere Ressourcen z.B. beim Quartiersmanagement zur Verbesserung sozialer Problemlagen verstärkt in einzelnen Stadtteilen zu konzentrieren.