Die drogenpolitische Sprecherin Minka Dott und die sozialpolitische Sprecherin Steffi Schulze erklären:
Mit seiner gestrigen Sitzung hat der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses die Mittel zur Finanzierung einer »Fachstelle zur Suchtprävention« freigegeben. In freier Trägerschaft soll diese Fachstelle künftig gesamt-städtische Ansätze der Drogenprävention weiter entwickeln. Eine Ausschreibung dazu kann zügig erfolgen.
Der rot-roten Koalition ist es damit auch in Zeiten äußersten Geldmangels gelungen nicht nur die Hilfe für Schwerstabhängige in Drogenkonsumräumen zu ermöglichen, sondern auch eine strukturelle Hinwendung zu mehr Prävention zu vollziehen.
Damit können insbesondere Maßnahmen für Kinder und Jugendliche hinsichtlich des Gebrauchs und Missbrauchs legaler und illegaler Drogen verstärkt werden. Dazu müssen die zahlreichen anderen Angebote der Stadt besser vernetzt werden, um die Wirksamkeit zu erhöhen.