Die Mitglieder im Hauptausschuss Marian Krüger (PDS) und Karlheinz Nolte (SPD) erklären:
In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses haben die Koalitionsfraktionen beantragt, dass die Honorar-ordnung für Volkshochschuldozenten zu überarbeiten ist. Die Honorare für die VHS-Dozenten befinden sich derzeit noch auf dem Stand von 1991. Mit der Änderung der Honorarordnung soll erreicht werden, dass die VHS-Dozenten eine finanzielle Kompensation für die kürzlich seitens der Innenverwaltung erfolgte Streichung der Zuschüsse zur Renten- und Krankenversicherung erhalten. PDS und SPD begrüßen diese Regelung im Sinne der Betroffenen.
»Mit dem Beschluss soll erreicht werden«, so Marian Krüger, »dass soziale Härten und unzumutbare Einkommenseinbußen vermieden werden.« »Wir gehen davon aus, dass die Honorarordnung bis Anfang April überarbeitet ist«, sagte Karlheinz Nolte, »die ersatzlose Streichung der Zuschüsse war nicht angemessen, deswegen unterstützen wir Senator Bögers Bemühungen, hier schnell Abhilfe zu schaffen.«
Diese Änderung der Honorarordnung soll für den Personenkreis gelten, der in arbeitnehmerähnlichen Verhältnissen freiberuflich als Dozent an den Berliner VHS tätig ist. An den Berliner Volkshochschulen arbeiten ca. 4.500 freiberufliche Dozentinnen und Dozenten, davon ca. 1.000 bis 1.500 als arbeitnehmerähnliche Personen.