Der Fraktionsvorsitzende Stefan Liebich erklärt:
In Berlin wird es auch künftig ein Sozialticket geben. Damit setzen Berlins Verkehrsbetriebe ein richtiges Signal.
Die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Heidi Knake-Werner, und der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, konnten in Gesprächen mit der BVG und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg deutlich machen, dass auch sozial Schwache in der Stadt eine wichtige Kundengruppe für den Öffentlichen Nahverkehr sind.
Das mit dem 1. Januar 2005 angestrebte Datum für die Einführung des neuen Sozialtickets ist unbedingt zu realisieren, da als Folge rot-grüner Bundespolitik mit der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zu diesem Zeitpunkt die Zahl derer wachsen wird, die sich kein Ticket zum vollen Preis leisten können.
Bis zur Einführung des neuen Sozialtickets sollten berechtigte Sozialhilfeempfangende, wie von der Sozialsenatorin angeregt, weiter die Möglichkeit nutzen können, sich vom Sozialamt die Differenz zwischen den Kosten für die Umweltkarte und dem Eigenanteil von 20,40 &8364; erstatten zu lassen.