Der kulturpolitische Sprecher Wolfgang Brauer erklärt zum Ergebnis der Tarifgespräche zwischen Arbeitgebervertretern und Deutscher Orchestervereinigung (DOV) zugunsten der Berliner Symphoniker:
Der im Ergebnis der Tarifverhandlungen auf dem Tisch liegende Solidarbeitrag von 1,215 Mio. Euro ist ein erster substantieller Schritt zur Rettung der Berliner Symphoniker. Nachdrücklich gedankt werden muss an dieser Stelle den beteiligten Orchestermusikern der Stiftung Oper in Berlin und des Berliner Sinfonie-Orchesters, die einen einmaligen Akt der Solidarität mit ihren von der Entlassung bedrohten Kolleginnen und Kollegen leisten. Aber auch die Vertreter der Arbeitgeberseite, insbesondere Kultursenator Thomas Flierl und die Deutschen Orchestervereinigung haben sich auf besondere Weise engagiert. Mit der erzielten Tarifeinigung kann es gelingen, wesentliche Bestandteile des Berliner Tarifabschlusses für den öffentlichen Dienst auf den Orchesterbereich anzuwenden.
Voraussetzung für einen Fortbestand der Symphoniker wird jedoch das Erbringen von zusätzlich etwa 2 Mio. Euro in der Schlussphase der Haushaltsberatungen aus dem Landeshaushalt sein. Das wird sich schwierig gestalten, ist jedoch bei gutem Willen aller Beteiligten, also auch des Senats, nicht ausgeschlossen.