Anlässlich einer entsprechenden Anhörung im Wissenschaftsausschuss erklären der wissenschaftspolitische Sprecher der PDS-Fraktion, Benjamin-Immanuel Hoff, und der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Christian Gaebler:
Die heutige Anhörung hat erneut verdeutlicht, dass eine zügige Verabschiedung des von den Unionsparteien blockierten Zuwanderungsgesetzes unumgänglich ist. Nur so können endlich aufenthalts- und arbeitsrechtliche Verbesserungen im Sinne der Bildungsausländer erreicht werden.
Eine Untersuchung der Hochschulinformationssystem-GmbH hat deutlich gemacht, dass die Studienverlaufs-analyse verbessert werden muss. Diese Erfolgskontrolle ist notwendiges Instrument zur Optimierung der Studienverhältnisse. Die Empfehlungen für die Universitäten Aachen, Bielefeld und München sowie die HAW Hamburg sind durch die Berliner Hochschulen auszuwerten und zu übertragen.
Ermutigend waren die vielzähligen Initiativen zur Verbesserung des Ausländerstudiums, die durch die angehörten Experten aus HU, ASTA TU und dem Migrationsbeauftragten Berlins dargelegt wurden, wie z.B. Hilfe beim Umgang mit der Ausländerbehörde, Bildung einer Servicestelle für interkulturelle Kompetenz beim Studentenwerk, englischsprachige Prüfungen bzw. Orientierungskurse.
Diese Initiativen müssen fortgeführt werden, um die Internationalisierung der Hochschulen nicht als Phrase zu verstehen. Wir wollen bei der Fortführung der Hochschulverträge und der Reform des Studentenwerksgesetzes die Anreize zur Internationalisierung des Studiums erhöhen und das Marketing des Wissenschaftsstandortes Berlin verbessern.