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15. März 2004 PDS-Fraktion im Abgeordentenhaus

Syrische Kurden in Berlin in großer Sorge um das Schicksal ihrer Angerhörigen

 

Der migrationspolitische Sprecher Giyasettin Sayan erklärt:

Die syrischen Kurden in Berlin sind in großer Sorge um das Schicksal ihrer Angehörigen in ihrer Heimat. Im Stadion von Qamishli in Syrisch-Kurdistan kam es am Freitag nach einem Fußballspiel zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Arabern. Mindestens zwölf Menschen starben bei den Auseinandersetzungen. Am Samstag setzten sich die Aggressionen in verschiedenen Städten im Norden Syriens fort. Hunderte Kurden wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert, die Zahl der Toten ist ungewiss.

Nicht nur die Polizei, sondern auch Einheiten der syrischen Armee sind gegen die kurdische Bevölkerung eingesetzt worden.

Wir unterstützen die Forderung der kurdischen Bevölkerung, dass ihre nationalen Rechte in der syrischen Verfassung verankert werden. Jede Form der Arabisierung muss beendet werden, vor allem müssen Publikationen, Radio- und Fernsehprogramme in kurdischer Sprache zugelassen werden. Den 1962 ausgebürgerten Kurden und ihren Nachkommen müssen die vollen Bürgerrechte zugebilligt werden.