Zum 1. Mai 2004 erklärt Stefan Liebich, PDS-Landesvorsitzender:
1. | Das Berliner Konzept hat sich erneut bewährt: Politische Demonstrationen fanden statt und wurden nicht, wie von der CDU gefordert, verboten. |
2. | In Kreuzberg wurde die Spirale der Gewalt durchbrochen. Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer (PDS) war Motor der Kreuzberger Initiative »Myfest«. In ihr engagierten sich auch viele Migrantinnen und Migranten. |
3. | In den Nachtstunden des 30. April und des 1. Mai fanden erneut Auseinandersetzungen von Jugendlichen mit der Polizei statt. Sie sind ein sinnloses Ritual und haben mit Politik nichts zu tun. |
4. | Die NPD und weitere rechtsextreme Kameraden marschierten in Lichtenberg auf. Dagegen wurde erfolgreich demonstriert. Das Bezirksamt Lichtenberg, Bürgermeisterin Christina Emmrich (PDS) sowie viele Berlinerinnen und Berliner haben deutlich gemacht: Nazis werden nicht unwidersprochen geduldet. |
5. | Zugleich kritisiert die PDS Teile des Polizei-Einsatzes. Polizisten sind unverhältnismäßig hart mit Demonstranten gegen die NPD umgegangen. Das ist widersinnig und unakzeptabel. Die wird PDS damit zusammenhängende Fragen an den Innensenator stellen. |
Axel Hildebrandt
Pressesprecher