Die Fraktionsvorsitzenden Michael Müller (SPD) und Stefan Liebich (PDS) erklären:
Die Koalitionsfraktionen haben sich heute mit dem Senat auf die Wiedereinführung eines Sozialtickets ab 1. Januar 2005 politisch verständigt. Es wird 32 Euro und damit die Hälfte des regulären Preises für ein Monatsticket kosten. Für die Verkehrsunternehmen werden keine Defizite aufgrund der Einführung des Sozialtickets erwartet.
Die Fraktionsvorsitzenden begrüßen, dass sich alle Beteiligten – die Fraktionen, der Senat und die Berliner Verkehrsbetriebe – darauf geeinigt haben, auch in finanzpolitisch schwierigen Zeiten ein solches Ticket anzubieten.
Stefan Liebich unterstrich: »Wir sind froh, dass BVG und S-Bahn nun auch jene Berlinerinnen und Berliner als potentielle Kunden betrachten, die nur über geringe Einkünfte verfügen.«
Michael Müller betonte: »Unser Ziel war es, die Mobilität auch der sozial Schwachen zu sichern. Das haben wir mit der heutigen Verständigung erreicht.«