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24. September 2004 PDS-Fraktion im Abgeordentenhaus

Türen für bessere Zusammenarbeit stehen offen

Die Sprecherin der Fraktion Kathi Seefeld teilt mit:  

Die Fraktion der PDS im Abgeordnetenhaus von Berlin weilt vom 24. bis 26. September zu einer Klausur in Szczecin. Bei einem Gespräch im Schloss der Pommerschen Herzöge brachten der Marschall der Wojewodschaft Zachodniopomorskie, Prof. Zygmunt Meyer, und der Vorsitzende der PDS-Fraktion sowie Landesvorsitzende der PDS, Stefan Liebich, ihren Wunsch nach einer intensiveren Zusammenarbeit zum Ausdruck. Mit der EU-Osterweiterung stünden die Türen dafür offen.

»Für Berlin als grenznaher Metropole sehen wir in einer besseren Zusammenarbeit Chancen in vielen Bereichen«, sagte der PDS-Vorsitzende Liebich. »Wir sind mit unserer Klausur auch an diesem Ort, um aufbauend auf bereits Erreichtes, wie das trilaterale Arbeitsprogramm zwischen Wielkopolski, Brandenburg und Berlin oder des Arbeitskreises &8250;Wirtschaft und Verkehr&8249; mit Szczecin und Brandenburg, für rasche Fortschritte in dieser Zusammenarbeit entsprechende Zeichen zu setzen.«

Marshall Meyer begrüßte die Initiativen der PDS-Fraktion und versicherte, den Prozess von polnischer Seite aus konstruktiv zu begleiten.

Stefan Liebich nutzte das Gespräch außerdem, um sein Unverständnis über Forderungen deutscher Vertriebenen-Verbände zum Ausdruck zu bringen. Er erklärte, es sei unerträglich, wie das Vorgehen dieser Verbände die deutsch-polnischen Beziehungen aktuell belastet hat. »Das«, so Stefan Liebich, »sollte uns aber nicht abhalten, sondern eher noch bestärken, unsere Zusammenarbeit und Kooperation zum Nutzen der Menschen auf beiden Seiten der Oder auszubauen«.