Berlins Kultursenator, Thomas Flierl, begrüßt die von der Staatsministerin für Kultur und Medien heute vorgestellten Pläne für eine »Stiftung Dokumentation der NS-Verbrechen«:
Die Idee einer Dachstiftung zur Dokumentation der NS-Verbrechen, innerhalb derer die einzelnen Orte und Einrichtung mit ihrem besonderen Profil und Auftrag erkennbar bleiben, begrüße ich ausdrücklich. Berlin gewänne mit einer solchen Stiftung einen zentralen Ansprechpartner für die weitere Gestaltung dieses Teils seiner Gedenkstättenlandschaft. Natürlich wünschen wir uns, dass der Bund sich über die neue Trägerschaft hinaus auch finanziell stärker engagiert.
Interessant ist dieses Modell perspektivisch auch für jene Berliner Gedenkstätten, die sich der Zeitgeschichte nach 1945 widmen. Wir werden auch dazu mit dem Bund im Gespräch bleiben.