Zur Forderung der Grünen im Bundestag und im Berliner Abgeordnetenhaus, die Sanierung der Staatsoper aus der »Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt Berlin« zu finanzieren, erklärt Berlins Kultursenator Thomas Flierl:
Das ist eine gute Idee, die der Berliner Senat auch schon hatte. Zumindest Frau Eichstädt-Bohlig müsste als Mitglied einer Regierungsfraktion wissen, dass die rot-grüne Bundesregierung noch vor kurzem nicht bereit war, den Vorschlag von Senator Strieder aufzugreifen und die Anfang der neunziger Jahre vereinbarten Inhalte der »Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt Berlin« so zu verändern, dass die Sanierung der Staatsoper einbezogen werden kann.
Wenn der grüne Vorschlag jetzt dazu führt, dass die Bundesregierung ihre Haltung ändert, wäre das nur zu begrüßen. Ich gehe weiterhin davon aus, dass die Sanierung neben der bereits zugesagten Unterstützung von privater Seite die Hilfe des Bundes benötigt. Eine Einbeziehung in die Entwicklungsmaßnahme wäre die beste Lösung. Auch könnte dann die bereits geplante Neugestaltung des Lindenforums in Angriff genommen werden.