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1. Juni 2005 PDS-Fraktion im Abgeordentenhaus

Unterbringung von Bürgerkriegsflüchtlingen und Asylsuchenden in Wohnungen zahlt sich aus

Die sozialpolitische Sprecherin Steffi Schulze erklärt:

Die Initiative der PDS, ab dem September 2003 Bürgerkriegsflüchtlinge und Asylsuchende im Land Berlin in Wohnungen statt in Wohnheimen wohnen zu lassen, zahlt sich mehrfach aus. Die Unterbringung in Wohnungen ist nicht nur sozialer – nach der heute im Hauptausschuss vorgelegten Rechnung und Berichterstattung sind Wohnungen für das Land auch um 140 Euro pro Monat und Haushalt preisgünstiger als Gemeinschaftsunterkünfte.

In Berlin sind inzwischen 52,1 Prozent der berechtigten Bedarfsgemeinschaften (das sind alle in einem Haushalt lebenden Personen)in Wohnungen untergebracht.

Bedauerlich ist, dass einige Bezirke – wie beispielsweise der Bezirk Reinickendorf und der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf – noch immer unzureichend von der Möglichkeit Gebrauch machen, Asylsuchende und Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen. Mit Blick auf die kommenden Haushaltberatungen des Landes ist die Frage berechtigt, ob die daraus resultierenden höheren Kosten künftig von diesen Bezirken aus ihren Bezirksetats getragen werden sollten.