Der Landesvorsitzende Stefan Liebich erklärt:
Dass Joachim Zeller aus einem persönlichen Grund verzichtet, erneut für das Amt als CDU-Landeschef zu kandidieren, ist eine respektable Entscheidung.
Doch scheint dies nur ein Grund. Vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass wieder einmal ein Landesvorsitzender der Berliner CDU an seiner Partei gescheitert ist. Die hält in den eigenen Reihen lieber an Bürgermeistern fest, die es mit den Ursachen und Wirkungen von Tod und Vertreibung im Zweiten Weltkrieg nicht so genau nehmen.
In der politischen Auseinandersetzung mit Rot-Rot hat die größte Oppositionspartei bislang rein gar nichts zu bieten. Das bedauern wir sehr. Es kann bezweifelt werden, dass sich auch ohne Zeller daran etwas ändert.