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12. Januar 2006 Linkspartei.PDS im Abgeordnetenhaus

Weg frei für mehr Qualität an Berliner Kitas

Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin Margrit Barth erklärt:

Mit dem Abschluss der Qualitäts- und Finanzierungsvereinbarung für die Berliner Kindertagesstätten geht der rot-rote Senat einen weiteren wichtigen Schritt bei der Weiterentwicklung der Kitas zu Bildungseinrichtungen.

Auf der Grundlage des verbindlich eingeführten Bildungsprogramms werden nunmehr in allen Berliner Kitas, unabhängig von ihrer Trägerschaft, einheitliche Qualitätsstandards gelten. Das Miteinander von öffentlichem Träger und freien Trägern ist dabei sehr zu begrüßen. Der Qualitätswettbewerb zwischen den Kitas erhält damit eine gute und einheitliche Grundlage.

Mit dem Abschluss der Finanzierungsvereinbarung setzt der Senat in seiner Verantwortung für die Kitas Prioritäten, indem er trotz der Haushaltsnotlage seinen Anteil an der Finanzierung erhöht.

Die Einführung des Bildungsprogramms, die Schaffung gleicher Finanzierungsbedingungen für alle Kitas, die Fortführung des Übertragungsprozesses von Kitas an freie Träger und die Gründung der Kita-Eigenbetriebe, die Reform der ErzieherInnenausbildung, die Einführung eines beitragsfreien Kitajahres im letzten Jahr vor Schulbeginn sowie der nunmehr erfolgte Abschluss der Qualitäts- und Finanzierungsvereinbarungen sind ebenso wie die Verabschiedung des Kindertagesbetreuungsreformgesetzes wesentliche Reformschritte der rot-roten Landesregierung, die maßgeblich durch die Linkspartei.PDS befördert wurden. Diese Politik im Interesse der Kinder kann sich sehen lassen. Sie ist bundesweit einzigartig und beispielhaft.