Die verkehrspolitische Sprecherin Jutta Matuschek erklärt:
Die Entscheidung, nach jahrelangen Planungen die wichtige S-Bahn-Strecke zwischen Treptow und Königswusterhausen zu sanieren, bedeutet eine deutliche Verbesserung des Nahverkehrs im Südosten Berlins.
Besonders zu begrüßen ist die kundenfreundliche und behindertengerechte Planung der Bahnhöfe Baumschulenweg und Adlershof mit jeweils zwei Eingängen. Ebenfalls erfreulich ist, dass die notwendigen Einschränkungen während der Arbeiten so gering wie möglich gehalten werden, da die S-Bahn bis auf Einschränkungen am Wochenende voll betriebsfähig sein wird.
Allerdings wird es zu Umwegen für den Autoverkehr insbesondere in Adlershof kommen, die angesichts der leistungsfähigen Straßen im Umfeld nur zu geringen Belastungen führen werden. Der Senat sollte deshalb den notwendigen Straßensperrungen zustimmen bei Sicherung einer Querungsmöglichkeit für Fußgänger vom Adlergestell zur Wissenschaftsstadt WISTA. Letztlich wird sich ein möglichst störungsarmer Bauablauf für eine rasche Fertigstellung auszahlen. Allerdings sollten DB AG und Senat mehr Wert auf die Information der Anwohnerinnen und Anwohner legen. Wenn rechtzeitig die nötigen Informationen über Umleitungen und Bauabläufe bekannt sind, werden baubedingte Störungen Akzeptanz finden.