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27. Juni 2006 Linkspartei.PDS im Abgeordnetenhaus

Linkspartei setzt sich für Musikschullehrer ein

Die Sprecherin der Fraktion Kathi Seefeld informiert:

Auf Einladung der Linkspartei.PDS-Fraktion haben Vertreter der ver.di-Fachgruppe Musik die Situation der Musikschullehrerinnen und -lehrer geschildert, die von einer Absenkung ihrer Honorare bedroht sind. In dem Gespräch sicherten der Parlamentarische Geschäftsführer Uwe Doering und das Mitglied im Hauptausschuss Marian Krüger den Musikschullehrern die Unterstützung der Linkspartei.PDS zu.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschulen wenden sich gegen eine von Innenverwaltung und der Finanzverwaltung vorgeschlagene Verschlechterung der besonderen Honorarordnung für die Musikschullehrer. Diese sollen künftig als "freie Mitarbeiter mit Fachhochschulabschluss" eingestuft werden und würden damit deutlich weniger Geld erhalten. Die Musikschullehrer haben jedoch einen Hochschulabschluss. Außerdem würde es keine Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall mehr geben.

An Musikschulen zu lehren ist keine Nebentätigkeit, Musikschullehrer ist ein eigenständiger Beruf. Hier sind Einsparungen am falschen Platz. Zudem liegt Berlin mit seiner Ausstattung nicht über dem Bundesstandard. Die meisten Honorarlehrer/innen arbeiten schon jetzt weit über ihre Bezahlung hinaus und engagieren sich in den Musikschulen mit hohem Einsatz.