Der kulturpolitische Sprecher Wolfgang Brauer erklärt:
Auf Antrag der Koalitionsfraktionen empfiehlt der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses im Ergebnis seiner gestrigen Beratung dem Plenum des Landesparlamentes folgenden Beschlussantrag: »Das Abgeordnetenhaus von Berlin fordert die Deutsche Bank auf, ihre Immobilientochter DB Real Estate Investement GmbH zu veranlassen, Komödie und Theater am Kurfürstendamm an ihrem jetzigen Standort zu belassen.
Das Abgeordnetenhaus von Berlin unterstützt auch weiterhin alle Aktivitäten des Senates zum Erhalt der traditionsreichen Berliner Bühnen Komödie und Theater am Kurfürstendamm.«
Der Antrag wurde mit den Stimmen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, der Linkspartei und der SPD angenommen. Ich gehe davon aus, dass mit diesem erreichten Konsens die Versuche einiger Oppositionspolitiker, den Senat haftbar machen zu wollen für die Immobilienplanungen der Deutschen Bank, endlich ein Ende finden. Wir wollen den Erhalt der Kudamm-Bühnen. Dieses – offensichtlich von allen geteilte Anliegen – darf nicht in kleinlichem Parteiengezänk zerredet werden.
Der Sachverhalt, dass beide Bühnen von 1959 bis 1995 auf der Landesdenkmalliste standen, ist für die Linkspartei.PDS zudem Anlass zu prüfen, ob dieser Zustand wieder hergestellt werden kann.