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8. Mai 2006 Linkspartei.PDS im Abgeordnetenhaus

Bologna in Berlin – offener Zugang zum Master erhalten

Der Fraktionsvorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecher Stefan Liebich erklärt:

Die Koalitionsfraktionen haben sich auf eine Regelung des Zugangs zu weiterführenden Masterstudiengängen geeinigt. Dabei wurde die Autonomie der Hochschulen gestärkt, die bis zu 80 Prozent der Studierwilligen in eigenen Verfahren auswählen dürfen.

Im Sinne der Durchlässigkeit des Studiensystems und der Eigenverantwortung der Studierenden hat die Koalition vereinbart, dass jeder Absolvent eines ersten Abschlusses sich auch auf jeden Masterstudienplatz bewerben darf. Eine Ausnahme bilden hier lediglich konsekutive Master, die einen ganz bestimmten Bachelorabschluss verlangen. Der Entwurf soll noch vor dem Beginn der Zulassungsverfahren zum kommenden Wintersemester verabschiedet werden.

SPD und Linkspartei.PDS haben mit dieser Regelung gezeigt, dass sie die Schaffung eines europäischen Hochschulraums mit einem gerechten und offenen Hochschulzugang und mit weitgehender Autonomie der Hochschulen unterstützen. Wir erwarten jetzt von den Hochschulen, dass sie ausreichend hochqualitative Masterstudienplätze für die Bacholerabsolventen zur Verfügung stellen.