Der Fraktionsvorsitzende Stefan Liebich erklärt:
Mit Bestürzung haben wir die Nachricht vom offenbar rassistisch motivierten Überfall auf unseren migrationspolitischen Sprecher Giyasettin Sayan aufgenommen. Ich bin entsetzt über den feigen Angriff auf einen Politiker, der sich seit vielen Jahren aktiv für die Interessen der Berlinerinnen und Berliner gerade auch in seinem Wahlbezirk in Lichtenberg engagiert. Es ist schockierend, dass so etwas in Berlin passieren kann.
Dass dieser Überfall wie ein nachträglicher Beweis für die These desfrüheren Regierungssprechers Uwe-Karsten Heye wirken muss, wonach es für Ausländer lebensgefährliche Gegenden in Deutschland gibt, liegt auf der Hand. Damit darf sich allerdings niemand abfinden. Gegen Fremdenfeindlichkeit und gegen Rassismus braucht es das entschiedene Auftreten der Zivilgesellschaft und aller demokratischen Kräfte in diesem Land.
Dies ist auch im Sinne von Giyas, dem wir wünschen, dass er bald wieder gesund wird und seine Arbeit fortsetzen kann.