Die haushaltspolitischen Sprecher Stefan Zackenfels (SPD) und Carl Wechselberg (DIE LINKE) erklären:
SPD- und Linksfraktion sind sich einig, dass das bisherige Zumessungssystem für die Bezirke transparenter werden muss. Hierbei muss auch über die Frage der bezirklichen Altschulden debattiert werden. Bereits bei der Haushaltsplanaufstellung wurde die Forderung der Bezirksbürgermeisterinnen und Bezirksbürgermeister aufgegriffen, die Mittel für die Hilfen zur Erziehung gegenüber der bisherigen Planung um 29 Mio. Euro zu erhöhen. Zudem wurden den Bezirken zusätzliche 25 Millionen Euro für Personalmittel zur Verfügung gestellt. Weiterhin entschied sich der Senat, im Zuge der Haushaltsberatungen 88 Stellen für die Ordnungsämter nachträglich zu bewilligen. Die Besetzung soll zunächst aus dem sogenannten Stellenpool (ZEP) erfolgen.
Zur heutigen Beratung der Bezirkshaushalte im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses ist es gelungen, etliche weitere Verbesserungen zu vereinbaren:
So sollen zur Erfüllung der den Bezirken übertragenen Aufgaben zum Jugend- und Gesundheitsschutz im Rahmen des »Netzwerk Kinderschutz« die bezirklichen Jugendämter mit 24 Stellen verstärkt werden. Die Koalition hat zudem festgelegt, dass, wenn nicht genügend geeignete Mitarbeiter im ZEP vorhanden sind, dies auch durch Außeneinstellungen erfolgen darf. Dazu sollen bis zu 900.000 Euro bereitstehen. Bei der Neuordnung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes wird die Koalition dafür sorgen, dass nach Beschluss über die neue Zielstruktur bis zum 1. April 2008 Neueinstellungen erfolgen können.
Weiterhin hat sich die Koalition darauf verständigt, dass