Am 22.08.2009 veranstaltet DIE LINKE Berlin als Zeichen der politischen Solidarität mit den um ihren Erhalt kämpfenden subkulturellen Projekten von 12-24 Uhr eine Open-Air-Party im Mauerpark. Dazu erklärt der Landesvorsitzende, der Partei DIE LINKE Berlin, Klaus Lederer:
Berlin ist eine Stadt der Vielfalt. Die Stadt lebt von den zahlreichen kulturellen Einflüssen und Umbrüchen. Zu Berlin gehören nicht nur das Brandenburger Tor, der Reichstag und der Fernsehturm, nicht nur die »Hochkultur«. Das kreative Potenzial der Clubs, HinterhofkünstlerInnen, MusikerInnen und zahlreiche engagierte Projekte machen diese Stadt lebenswert und auch international attraktiv. Viele Menschen bereichern diese Stadt kulturell, weil es in Berlin eben noch die Möglichkeit gibt, mit Herz und Verstand statt rein um des Geldes willen Projekte zu entwickeln.
Doch wirtschaftliche Interessen und Engstirnigkeit bedrohen häufig Teile dieser erkämpften Vielfalt. Gerade im Zentrum der Stadt werden die Freiräume enger, sind mittlerweile selbst etablierte Projekte bedroht.
Aktuell kämpft das SO 36 um sein Überleben als Ort des politisch und kulturell wider-ständigen Lebens, der Kreativität und der sexuellen Vielfalt, weil sich Einzelne durch diesen Veranstaltungsort in ihrer Ruhe gestört fühlen. Als Zeichen der politischen Unterstützung und der Solidarität mit dem SO 36 veranstaltet DIE LINKE am morgigen Samstag im Mauerpark mit »Redbeats« eine Open-Air-Party.
DIE LINKE setzt sich für den Erhalt und die Unterstützung dieser Vielfalt und Kritik ein, auch wenn und gerade weil sie selbst nicht immer von Kritik und scharfen Fragen ausgenommen ist. Eine freie Subkultur gehört zu dieser Stadt wie die Luft zum Atmen. Wir können große Finanzfonds mit ihrer Macht des Geldes und von den Vorgängerregierungen geschlossene Verträge nicht einfach ignorieren, aber wir werden uns für den Erhalt der Vielfalt einsetzen, wo es möglich ist.