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14. Juni 2013 DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Auch Lehrkräfte an Musikschulen müssen von ihrer Arbeit leben können

Die bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler erklärt:

Musikschullehrerinnen und –lehrer arbeiten als Honorarkräfte in Berlin zu prekären Beschäftigungsbedingungen. Mit neuen Arbeitsverträgen sollen diese jetzt noch verschärft werden. Das ist für die Linksfraktion nicht hinnehmbar.

Wir unterstützen deshalb die Forderungen der Betroffenen nach Anerkennung und Würdigung ihrer engagierten Arbeit. Der Anteil fest angestellter Musikschullehrerinnen und –lehrer muss deutlich erhöht werden. Die Honorarsätze müssen deutlich angehoben werden, damit die Lehrkräfte davon auch leben können und nicht der Altersarmut entgegen gehen.

Der Senat muss mit den Beschäftigten eine Einigung anstreben, statt über die Bezirke Kündigungen auszusprechen. Musikschulplätze dürfen nicht weiter verknappt werden. Schon jetzt stehen etwa 10.000 Kindern und Jugendliche auf Wartelisten. Wir fordern, dass das Platzangebot auf wenigstens 1,5 Prozent der Bevölkerung erhöht wird.

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