Anlässlich der Übergabe der Unterschriften für die erste Stufe des Volksbegehrens »Rettet die S-Bahn« erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Berlin, Klaus Lederer:
DIE LINKE Berlin gratuliert dem Berliner S-Bahn-Tisch zum erfolgreichen Abschluss der ersten Phase des Volksbegehrens. Die 31.870 Unterschriften sind ein Signal, dass die vom Senat in Erwägung gezogene Teilausschreibung des Berliner S-Bahn-Verkehrs auf erheblichen Widerstand bei Berlinerinnen und Berliner stoßen wird.
Die beständigen Pannen und Ausfälle bei der Berliner S-Bahn gehen auf die Kürzungs- und Rationalisierungspolitik der Deutschen Bahn zurück, mit der der Mutterkonzern möglichst hohe Profite aus seiner Tochter herauszuschlagen versuchte, um sich für den geplanten Börsengang herauszuputzen. Die Vorstellung, man können den S-Bahn-Verkehr wieder dadurch zum Laufen bringen, indem man ihn an andere profitorientierte Verkehrsunternehmen überträgt, bedeutet nichts anderes als den Teufel mit Beelzebub austreiben zu wollen.
DIE LINKE Berlin hat die Initiative von Anfang an aktiv unterstützt. Wir werden uns nun dafür einsetzen, dass ihr Anliegen im Abgeordnetenhaus angemessen behandelt wird.