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25. August 2010 Katrin Lompscher

Klimaschutz ist auch eine soziale Aufgabe

Der Gebäudebestand birgt ein großes Potenzial, die C02-Emmissionen zu senken. Ohne Nutzung dieses Potenzials wird es nicht gelingen, die Berliner Klimaschutzziele zu erreichen. Daher will Berlin, wie bereits Baden-Württemberg, mit einem Klimaschutzgesetz Regelungen für den Bestand öffentlicher und privater Gebäude treffen.

Hierzu erklärt Umweltsenatorin Katrin Lompscher:

Vor allem wollen wir mit dem Gesetz den Einsatz erneuerbarer Energien forcieren und den Energieverbrauch senken. Dafür sind auch Investitionen nötig. Die Belastungen, die auf Hausbesitzer und Mieterinnen und Mieter zukommen, werden aber zumutbar bleiben.

Das geplante Klimaschutzgesetz ist langfristig angelegt und räumt genug Zeit ein, sich auf die Anforderungen einzustellen. Das Gesetz soll durch Fördermittel insbesondere für kleinteilige Sanierungs- und Anpassungsmaßnahmen sowie unabhängige Beratungsdienstleistungen flankiert werden. Heute weiß jedoch noch niemand, wie sich die Energiepreise auf dem Weltmarkt entwickeln werden. Maßnahmen zur energetischen Sanierung können sich möglicherweise aufgrund stärker steigender Energiepreise sehr viel schneller rechnen als heute angenommen. Deshalb haben Investitionen in Klimaschutz und Energieeinsparung auch positive soziale Effekte.

Hier Angst vor unzumutbaren Kostensteigerungen gerade für Besitzerinnen und Besitzer von kleineren Häusern zu schüren, ist unverantwortlich.