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Dienstag, 16. Januar 2018 LAG Betrieb & Gewerkschaft

Lohndumping und Ausbeutung im Berliner Baugewerbe – was tun?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Genossinnen und Genossen,

hiermit laden wir Euch herzlich zum Januar-Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft, DIE LINKE Berlin ein. Diesmal unser Thema: Lohndumping und Ausbeutung im Berliner Baugewerbe – was tun?

Dienstag, 16.01.2018, 18.30 h
Karl-Liebknecht-Haus (Kleine Alexanderstrasse 28) Konferenzraum 3

Die neoliberale »Öffnung« des Arbeitsmarktes in Europa ist verbunden mit einem Zurückfahren der Schutzrechte von ArbeitnehmerInnen. Im Berliner Baugewerbe sind die Auswüchse dieser Politik besonders offensichtlich. Vor allem EU-Binnenmigranten aus Osteuropa sind von Scheinselbstständigkeit und Schwarzarbeit betroffen: Stundenlöhne von 3-5 €/Stunde, Nichtauszahlung von Löhnen und fehlende Kranken- und Unfallversicherung sind einige der größten Missstände. Bei Arbeitslosigkeit droht sofortige Obdachlosigkeit, da dieser Personenkreis keinen Zugang zu den sozialen Sicherungssystemen Deutschlands hat.

Welche gesetzlichen Änderungen auf Berliner Landes- und Bezirksebene sind möglich und notwendig, um Lohndumping und die Ausbeutung osteuropäischer Binnenmigranten im Baugewerbe einzudämmen? Dazu wollen wir auf unserer Veranstaltung mit folgenden Gästen diskutieren:

  • Monika Fijarczyk
    Beratungsbüro für entsandte Beschäftigte des DGB
  • Christian Stephan
    Vorsitzender IG BAU Berlin
  • VertreterInnen der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus bzw. des Senats.
    Zugesagt hat bereits Gaby Gottwald. Weitere sind angefragt.

Wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen und freuen uns auf eine interessante Veranstaltung!

Mit solidarischen Grüßen
Sandra Lust, Ralf Rippel, Olaf Klenke
für die Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft, DIE LINKE. Berlin