Liebe Genossinnen und Genossen,
die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes steht vor der Tür. Wirtschaftskrise, ärmer werdende Kommunen und Sozialabbau sind Themen, die die Partei DIE LINKE herausfordern. Aber auch die NPD und andere rechte Strukturen versuchen diese und andere Themen zu besetzen und nutzen sie für ihre rassistische Hetze. So werden Wahlkämpfer/innen nicht selten an Infoständen, bei Veranstaltungen oder auch beim Verteilen von Zeitungen mit Argumenten der Rechten konfrontiert. Um diese und andere Situationen gut meistern zu können, sicher und argumentativ auf der Höhe zu sein, lädt die LAG Antifaschismus gemeinsam mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr)
am 4. September 15:00 bis 21:00 Uhr
in die Geschäftsstelle der LINKEN, Bezirksverband Pankow, Kopenhagener Str. 76, 10437 Berlin (Prenzlauer Berg)
zu einer praxisorientierten »Weiterbildungsveranstaltung« ein.
Die Veranstaltung ist in drei von einander unabhängige Blöcke unterteilt.
Ausgehend von der Darstellung der zentralen Aktionen, ihrer parlamentarischen Vorgehensweisen, Strategien und Themen, die aktuell von der NPD umgesetzt und verfolgt werden, sollen demokratische Aufklärungs- und Handlungsmöglichkeiten diskutiert werden.
In der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Ideologie und Programm rechtsextremer Parteien (v.a. der NPD) sollten eigene politische Positionen geschärft und können rassistische, antisemitische und völkische Positionen inhaltlich kompetent entlarvt werden. Grundlage werden dabei u.a. Wortbeiträge und Anträge der NPD in den Berliner BVVen sein.
Rechte und rassistische Sprüche lösen oftmals Unsicherheiten über das “richtige” Verhalten aus. Wer ihnen wirksam begegnen will, sollte inhaltlich und gesprächsstrategisch gewappnet sein, die Situation einschätzen können und sich seiner/ihrer eigenen Möglichkeiten und Grenzen bewusst sein. Es geht u.a. darum, auf rechtsextreme Besucher/innen an Wahlkampfständen vorbereitet zu sein, die Vergewisserung eigener kommunikativer und inhaltlicher Kompetenzen sowie die Erhöhung der Planungssicherheit und des Schutzes der eigenen Stände.
Kontakt/Infos: lag.antifa@die-linke-berlin.de (J. Demba)