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Noch am ersten Abend beschloss der Kongress mit überwältigender Mehrheit das Statut und das Programm der Partei der Europäischen Linken.
Nach Tagungsende lud die PRC die Teilnehmer/innen des Kongresses und die Öffentlichkeit auf die Piazza Farnese zu einem Fest. Bis weit nach Mitternacht feierten die Menschen auf der Piazza ein ausgelassenes Fest. Die PDS nutzte auch diese Möglichkeit zur Vorstellung und zum Wahlkampf unter Rom-Reisenden.
Am Sonntag morgen gedachten die Teilnehmer/innen an den Ardeatinischen Höhlen den 335 Italiener/innen, die die SS 1944 hier ermordete. Ein Mitglied der Vereinigung der ehemaligen Partisanen Italiens begrüßte die Teilnehmer/innen mit einer kurzen Ansprache. Anschließend legten die Vorsitzenden der Mitgliedsparteien einen Blumenstrauß am Grab von Antonio Gramsci nieder.
Am Vormittag wählte der Kongress, auf Vorschlag von Lothar Bisky, den Sekretär der Partei der kommu-nistischen Neugründung, Fausto Bertinotti, zum Vorsitzenden der Partei der Europäischen Linken. Ausgelassen feierten Delegierte, Teilnehmer/innen und Gäste die Gründung der neuen Partei. Minutenlanger Beifall und gemeinsames Singen der Internationale, der Lieder »Avanti popolo« und »Bella cioa« unterbrach die Tagung für einige Zeit. Sie ist da. Die Partei der Europäischen Linken.
Nach einem Empfang durch Roms Bürgermeister, Walter Veltroni, ging der Kongress am Sonntag mit der Wahl des Vorstandes und einer Debatte zu Resolutionen zu Ende. Für die PDS gehören dem Vorstand an: Katina Schubert und Helmut Scholz.
Der Kongress endete am Sonntag mit dem Lied »Imagine« von John Lennon:
Imagine Imagine there's no heaven, Imagine there's no countries, Imagine no possession, | Stell dir vor Stell dir vor, es gäbe kein Himmelreich. Stell dir vor, es gäbe keine Länder mehr. Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz. |