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18. Juni 2008

LINKE beim »Fair-Leih-Truck«

Zentrale Forderung: Gleiches Geld für gleiche Arbeit!

DIE LINKE. Berlin hat sich heut mit den prekär Beschäftigten in der Metallbranche solidarisch erklärt. Bei der Berlin-Tour des »Fair-Leih-Trucks« der IG Metall besuchten Felix Lederle, Ernst Welters und ich heut in Spandau das Aufklärungsteam und die Beschäftigten in der Motardstraße, Nähe Rohrdamm.

Leiharbeitskräfte verdienen nach Angaben der IGM Berlin 30 bis 50 Prozent weniger als ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen. Ein Produktionshelfer der Metallindustrie verdient in Festanstellung 1.960,00 Euro Brutto. Ein Leiharbeiter, der die gleiche Arbeit macht, nur 1.050,00 Euro Brutto. Ein Maschinenschlosser in Festanstellung erhält 306,00 Euro Urlaubsgeld im Jahr, ein Leih-Kollege nur 150,00 Euro. Ein Ingenieur in Festanstellung hat 30 Tage Urlaub im Jahr, ein Angestellter einer Leiharbeitsfirma nur 24 Tage.

DIE LINKE. widmet dem Thema »Gute Arbeit für Berlin« und vor allem »Gleiches Geld für gleiche Arbeit« hohe Aufmerksamkeit. In der Hauptstadt prekärer Beschäftigung ist das über die Metallbranche hinaus vor allem im Dienstleistungssektor ein zentrales Thema. Darüber konnten wir uns mit Arno Hager und Petra Jentzsch austauschen. 
 

Klaus Lederer