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19. September 2008

LINKE Kinonacht

Schöner leben ohne Nazis

... hieß es im Kino Babylon bei der Kinonacht der Partei DIE LINKE. Mitte. Und sie zog tatsächlich hunderte an, was sich an überfüllungsbedrohten Kinosälen zeigte.

Neben Klassikern wie Lubitschs »Sein oder Nichtsein«, Chaplins »Der große Diktator« und Brooks' »The Producers« lief zum Auftakt die dänische Komödie »Adams Äpfel«. Literarisch-kabarettistisch ging es bei Serdar Somuncu und den Surfpoeten, während die rumänische Band Fanfara Kalashnikov Balkanska lieferte und die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot – inzwischen schon ein fester Anker der Kinonacht – sich zwischen »Keine Macht für niemand« und Brecht/Eisler bewegte.

Den Austausch über Stand und Strategien gegen Nazis übernahmen in einer Podiumsdiskussion Bianca Klose von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus, LINKE-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch und LINKE-Landesvorsitzendem Klaus Lederer. Unter dem Titel »Kampf dem Rechtsextremismus – versagt die Politik?« versuchten sie, sich der Rolle von Politikerinnen und Politikern im Spannungsfeld zwischen Staatsautorität und Zivilgesellschaft anzunähern.

Erst gegen Mitternacht wurde bei ausgezeichnter Laune mit Balkan-Beats »ausgetanzt«.