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10. Oktober 2009

Bunt, laut und friedlich!

Nur hinter einem dichten Polizeikordon konnten heute einige Hundert Neonazis durch die östliche Innenstadt Berlins laufen. Deutlich mehr Antifaschistinnen und Antifaschisten zeigten lautstark und friedlich Flagge. Darunter auch viele Mitglieder der LINKEN, die zusammen mit anderen Organisationen zu den kurzfristigen Gegenkundgebungen aufgerufen hatte.

Die Neonazis hatten behauptet, ein rechtes Szenelokal sei am Wochenende zuvor von AntifaschistInnen angegriffen worden. Mittlerweile ist bekannt, dass die vermutlichen Täter keineswegs politische Motive hatten, sondern sich für eine anscheinend bei den braunen Kameraden übliche Handgreiflichkeit rächen wollten. Einmal mehr wurde klar, in wessen Kreisen Gewalt offenbar zur Umgangsform gehört. Deshalb unterstützt DIE LINKE auch die Forderung des Bündnisses gegen Rechts in Treptow-Köpenick, das rechte Szenelokal »Zum Henker« zu schließen.