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5. Juni 2009

Abschlusskundgebung auf dem Alexanderplatz

Mitglieder der LINKEN und zahlreiche Berlinerinnen versammelten sich auf dem Alexanderplatz zur zentralen Abschlusskundgebung der LINKEN.

Nach einem zünftigen musikalischen Auftakt mit berlinischen Liedern erzielte die Berliner Spitzenkandidatin für die Wahl zum Europaparlament, Martina Michels, von ihren Erlebnissen während des Wahlkampfes. Sie habe ein großes Interesse der Menschen für die europapolitischen Positionen der LINKEN gespürt und viel Unterstützung für unsere sozialen und friedenspolitischen Forderungen erfahren.

Ein erstes Resümee des Europa-Wahlkampfes zog auch der Spitzenkandidat der LINKEN, Lothar Bisky, in seiner Rede. Als Vorsitzender nicht nur der LINKEN, sondern auch der Europäischen Linkspartei stellte er die besondere Verantwortung der Linken in Europa heraus, ihren Zusammenhalt und das Gemeinsame ihrer Positionen zu stärken, um in Europa eine laute Stimme gegen Krieg und weiteren Sozialabbau zu sein.

In einer einstündigen Rede lieferte Gregor Gysi, Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag und Berliner Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, seinem Publikum gleich ein ganzes Bündel von Argumenten, warum man am Sonntag zur Wahl und der LINKEN seine Stimme geben sollte. Ausführlich setzte er sich mit den Ursachen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise ausenander und kritisierte die Maßnahmen der Regierung. Statt regulierend in den Finanzmarkt einzugreifen und für den Einsatz der gewaltigen Summen von Steuermitteln entsprechenden politischen Einfluss des Staates auf die Entscheidungen der Banken und großen Wirtschaftsunternehmen zu erlangen, gibt die Regierung viele Milliarden Euro für Konzerne aus. Die riesigen Verluste werden sozialisiert und den Steuerzahlern in Rechnung gestellt. Wenn es aber um die Beseitigung von Armut in diesem Land geht, dann werden mitnichten die notwendigen Milliarden zur Verfügung gestellt, sondern Sparsamkeit und Abbau von Sozialleistungen propagiert. Wer dies wie wir kritisiert und nach Alternativen zur Änderung dieser unsozialen Politik sucht, die und der sollte am Sonntag DIE LINKE wählen.