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8. Juni 2011

Herzlichen Glückwunsch

Strukturprojekte gegen Rechtsextremismus werden zehn

Die mobilen Beratungsteams mbr, die Opferberatung reach out und die mobile Beratung Ostkreuz sind zehn Jahre alt geworden. Sie sind das Rückgrat die Zivilgesellschaft in ihrer Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.

Deshalb gratuliert die LINKE ganz herzlich zu zehn Jahren erfolgreicher Arbeit, die leider immer noch nicht überflüssig ist. Aber dass Bezirke, Schulen, Nachbarschaftszentren, einzelne Projekte jetzt eng gegen rechtsextremistische Umtriebe zusammen arbeiten, dass sie versuchen, Neonazis und Rechtspopulismus keinen Raum zu lassen, hat ganz viel mit der beständigen und guten Arbeit von mbr, reach out, Ostkreuz zu tun. 
Wir haben mit der Koalition die Strukturprojekte im Rahmen des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus so gut es möglich auch finanziell abgesichert. Sie sind nicht gezwungen, die sogenannte Demokratieklausel der Bundesregierung zu unterschreiben. Und wir werden weiter alles daran setzen, dass zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Berlin nicht unter bundespolitische Observation geknutet wird. Gleichzeitig mit dem Empfang für die Strukturprojekte haben der DGB Berlin-Brandenburg und der Regierende Bürgermeister von Berlin in diesen Bereichen sehr engagierte Projekte und Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg mit dem "Band für Mut und Verständigung" ausgezeichnet. Wir gratulieren den PreisträgerInnen: dem ASV Moabit Basketballclub, Ursula Nikitenko aus Bernau, Dirk Stegemann aus Berlin und dem Aktionsbündnis "Neuruppin bleibt bunt"