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6. Juli 2011

»Solidarität mit Griechenland! Profiteure zur Kasse!«

Gäste der gut besuchten Veranstaltung waren neben Alexis Tsipras, Vorsitzender von SYNASPISMOS, drei Abgeordnete der FKP in der Französischen Nationalversammlung.

Zuerst sprachen Katrin Lompscher und Harald Werner über die Situation in Griechenland und die unangemessenen Lösungen der Bundesregierung. Alexis Tsipras' argumentierte, dass diejenigen, die nun die Schulden bezahlen müssen, nicht die Verursacher der Krise sind. Die wahren Verursacher (die Banken, das Finanzsystem) kommen mit den Gewinnen davon und verdienen gut an der Krise.

Die Maßnahmen zur vermeintlichen Krisenbehebung, wie soziale Kürzungen, verschärfen die Krise nur. Die Wirtschaft liegt brach und verstärkt die soziale Ungerechtigkeit. Auch Jean-Pierre Brard, Abgeordneter der FKP, stimmte mit Tsipras überein, dass nicht Griechenland das Problem sei oder verursacht habe, sondern dass die ganze EU betroffen sein kann, dass bald nicht nur Spanien, Portugal oder Irland, sondern auch Deutschland und Frankreich vor dem gleichen Problem stehen können.

Die aktuelle Politik der Bundesregierung verlagert das Problem nur in die Zukunft. Es sei deutlich, dass Merkel nur auf Zeit spielt.

©Fotos: Frank Schwarz