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25. Juni 2012

Fairplay gegen GEMAinheiten

Anlässlich der GEMA-Mitgliederversammlung hatte ein breites Bündnis von Veranstaltern, Clubs, aber auch vielen Künstlerinnen und Künstlern zur Demonstration gegen die geplante Tarifreform der GEMA aufgerufen.

Für viele auch der kleineren und mittleren Clubs ergäben sich daraus Gebührenerhöhungen in existenzgefährdender Höhe. Von der Verfünf-, Verzehn- oder gar Verfünfzehnfachung der Gebühren ist die Rede. Die GEMA selbst spricht von einer Vereinfachung der Tarife, die angeblich die kleinen Veranstalter gar entlaste. Verschwiegen wird dagegen, dass durch Zeitzuschläge, Veranstaltungen die länger als fünf Stunden dauern, was in den Clubs der Hauptstadt zur Normalität gehört, mit erheblichen Mehrbelastungen zu kämpfen bekommen.

Unter dem Motto „FAIRPLAY – gemeinsam gegen GEMAinheiten“ protestierten deshalb am Montagabend mehrere Tausend Menschen. Das Bündnis stellte dabei nochmals klar, dass sie sich nicht gegen eine bessere Vergütung von Künstlerinnen und Künstlern wenden, wofür sie auch höhere Gebühren zu zahlen bereit wären. Allerdings fordern sie in diesem Zusammenhang auch eine größere Transparenz und Gerechtigkeit in der Abrechnung.DIE LINKE.Berlin unterstützt die Forderung der Clubszene nach Einrichtung eines Runden Tisches, an dem die Interessenvertretungen aller Beteiligten über eine faire und transparente Reform der GEMA-Tarife beteiligt werden. Das brachte auch der Landesvorsitzende der Berliner LINKEN, der neben anderen Mitgliedern des Abgeordnetenhauses eingeladen war auf der Kundgebung zu sprechen, in seiner Rede zum Ausdruck.