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17. August 2012

Free Pussy Riot

Mehrere hundert Menschen waren Freitag mittag dem Aufruf eines spontan gebildeten Bündnisses gefolgt, um vor der russischen Botschaft auf das Gerichtsurteil gegen die drei Musikerinnen von Pussy Riot zu warten.

Rednerinnen und Redner politischer Parteien, von amnesty international, des European Center for Constitutional and Human Rights, der Menschenrechtsbeauftragte derBundesregierung, Künstlerinnen und Künstler sprachen den Musikerinnen ihre Solidarität aus und griffen die russische Justiz und Regierung scharf an. 

Halina Wawzyniak sagte für die LINKE:  "Kirche und Staat müssen aushalten können, wenn man sich künstlerisch, satirisch oder polemisch mit ihnen auseinandersetzt. Das muss im Rahmen der Kunst- und Meinungsfreiheit erlaubt sein."

Das Urteil von zwei Jahren Arbeitslager nahmen alle mit Betroffenheit und Wut auf. Jetzt gilt es erst recht, Solidarität mit Pussy Riot, aber auch anderen politischen Gefangenen zu organisieren und langen Atem zu beweisen.