Zurück zur Startseite

6. August 2012

Der Opfer gedenken - Atomnutzung stoppen

Am 6. August ist der Gedenktag für die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am Ende des 2. Weltkriegs 1945,die tausende von Opfern über Jahrzehnte forderten. An der japanischen Weltfriedensglocke in Friedrichshain findet alljährlich eine Feier statt, die auch mahnt, der atomaren Bewaffnung und der zivilen Nutzung der Atomkraft endgültig ein Ende zu setzen

Zum 67. mal jährten sich jetzt Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in Japan zum Ende des zweiten Weltkriegs und viele Berlinerinnen und Berliner gedachten der unzähligen Opfer an der japanischen Weltfriedensglocke im Volkspark Friedrichshain. 

Die Rednerinnen und Redner, darunter die Vorsitzende des Europaausschusses im Abgeordnetenhaus Martina Michels (LINKE) und Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) erinnerten an das Leid und die Verwüstungen, die Atombomben anrichten. Sie forderten, die atomare Bewaffnung weltweit nicht nur zu echten, sondern tatsächlich alle noch existierenden Nuklearwaffen zu vernichten.

Und: die Unterscheidung in militärische und zivile Atomnutzung macht keinen Sinn - auch darauf verwiesen etliche Rednerinnen und Redner. Eine junge Japanerin berichtete von ihren Empfindungen seit der Havarie des Atomkraftwerks in Fukushima im März 2011. Der Weg kann nur heißen: endgültiger Ausstieg aus der Atomkraft - zivil wie militärisch.