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1. Juli 2012

Gedenken an die Opfer von Sivas

Am Sonntag, dem 1. Juli gedachten mehrere Tausend Menschen mit einer Demonstration den Opfern des Brandanschlags am 2. Juli 1993 im zentralanatolischen Sivas, bei dem 35 unschuldige Menschen, zumeist BesucherInnen einer alevitischen Kulturveranstaltung, ums Leben gekommen sind.

Der Anschlag war Ergebnis von pogromartigen Ausschreitungen religiöser Fundamentalisten. Die später ermittelten Täter leben heute zum Teil unbehelligt in Deutschland.

Wie vom Landesparteitag beschlossen, hat sich die Berliner LINKE beteiligt. Auf Einladung der Veranstalter hielt Klaus Lederer eine kurze Rede, in der er sich unter dem Beifall der Anwesenden für Respekt und Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Glaubens und Lebensweise und für die Akzeptanz demokratischer Werte aussprach. Das müsse überall auf der Welt gelten.