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6. Juni 2012

Nein zum Betreuungsgeld – ja zu echter Wahlfreiheit!

Unter diesem Motto haben heute LINKE und andere VertreterInnen des Bündnisses gegen das Betreuungsgeld vor dem Kanzleramt protestiert. Betreuungsgeld sollen nach dem Willen der Bundesregierung – und hier vor allem von Familienministerin Schröder und der CSU – alldiejenigen Eltern bekommen, die ihre Kinder nicht Kitas schicken. Das schadet in der Regel nicht nur den Kindern, denn Kinder brauchen Kinder. Das verfestigt vor allem auch althergebrachte familiäre Strukturen, in denen der Vater erwerbstätig ist und die Mutter die Kinder betreut. Tatsächlich kommt es aber darauf an, mehr und bessere Kinderbetreuungseinrichtungen auch für die ganz Kleinen aufzubauen, um Eltern die Vereinbarung von Familie und Beruf zu ermöglichen, um gleiche Berufs- und Karrierechancen für Frauen und Männer zu eröffnen, um gute Bedingungen und Bildung für alle Kinder zu schaffen – von der Kita an. Den Aufruf des Bündnisses gegen das Betreuungsgeld findet ihr hier