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4. Juni 2012

Neuer Vorstand – neue Chancen

Das hat es so bei der LINKEN noch nicht gegeben: Die Delegierten des Bundesparteitags hatten tatsächlich eine Wahl. Und sie entschieden: Katja Kipping und Bernd Riexinger sind die neuen Vorsitzenden, die DIE LINKE in die Bundestagswahl 2013 führen werden. Katja Kipping (Sachsen) gewann gegen Dora Heyenn (Hamburg) und Bernd Riexinger (Baden-Württemberg) gewann gegen Dietmar Bartsch

Wochenlang stritt die Partei, wer die Führung übernehmen sollte. Regionalkonferenzen sollten den Delegierten und der Basis die Entscheidung erleichtern. Doch Klarheit herrschte bis kurz vor Eröffnung des ersten Wahlgangs nicht einmal über die Frage, wer alles kandidiert. 

Viele Delegierte ließen in Redebeiträgen und auf den Fluren und Gängen klar, dass sie vor allem eines möchten: dass der Streit um Personal und Deutungshoheiten endlich ein Ende hat und die LINKE wieder anfängt Politik zu machen. Entsprechend wählten sie einen Vorstand, der das Potential hat, einen Neuanfang zu wagen, Gräben zu überbrücken und sich um die dringlichsten Herausforderungen zu kümmern: Die Auswirkungen der sich auch in Deutschland zuspitzenden Euro-Krise, die wachsende soziale Ausgrenzung von immer mehr mehr Menschen, einen existenzsichernden Mindestlohn, die Aushöhlung von Demokratie durch die Schuldenbremse und vieles mehr. Mit dem Landesvorsitzenden Klaus Lederer, der Bundestagsabgeordneten Halina Wawzyniak, Katina Schubert, Ruth Firmenich, Martin Schirdewan und Judith Benda wurden auch einige BerlinerInnen in den Vorstand gewählt. Die Erwartungen sind jetzt groß...